THE STUDIO WITHIN

Typ: Arbeiten und Wohnen

Kategorie: Innenarchitektur

Jahr: 2026

Fotografie: joyjoy studio

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Für eine Hobbynäherin und ehemalige professionelle Taschnerin haben wir eine Nähwerkstatt in einer privaten Wohnung geplant. Der Raum sollte Platz für präzises Arbeiten, Maschinen, Stoffe und Alltag bieten und zugleich eine angenehme Atmosphäre zum Wohnen und Schlafen behalten.

Die große Arbeitsfläche schafft Raum zum Zuschneiden, Nähen und Arbeiten. Dabei wurde Vollholz mit PackWall kombiniert – bunten Platten aus gepressten, recycelten Tetra-Pak-Verpackungen. Verschnitte der Arbeitsplatte wurden als Regalböden in der Konstruktion weiterverwendet. Alte Büro-Rollcontainer wurden in die Werkbank integriert und bieten Stauraum für Nähutensilien und Kleinteile.

Eine Industrie-Nähmaschine für die Taschenproduktion ist in den Tisch eingebaut, während die anderen Maschinen bei Bedarf verstaut werden können.

Ein gebrauchtes Schwerlastregal ergänzt großzügigen Stauraum für Stoffe, Kleidung und Alltagsgegenstände. Dafür wurden Türen aus einfachen Holzrahmen gefertigt und mit Reststoffen sowie textiler Ausschussware bespannt. Die Farben wurden so abgestimmt, dass eine fröhliche und klare Atmosphäre entsteht. Eine gebrauchte Leiter ermöglicht den Zugang zum hohen Stauraum, während ein Second-Hand-Anprobespiegel sowohl beim Auswählen von Outfits als auch bei Anproben während des Arbeitsprozesses unterstützt.

Die Beleuchtung wurde aus einem früheren Projekt wiederverwendet. Ihr schlichtes Design unterstreicht die Leichtigkeit des Raumes und sorgt für warmes, helles Licht beim Arbeiten und im Alltag.

Zwei gebrauchte Sessel, die sonst entsorgt worden wären, fanden hier ihren Platz. Die gebrochene Rückenlehne eines Sessels wurde von der Näherin selbst durch alte Fahrradschläuche ersetzt.

Um zusätzlichen Platz zu schaffen, haben wir aus Verschnitt einer Vollholzküche und alten Regalschienen einen Wäschehänger gebaut. Mithilfe eines Flaschenzugs kann er im hohen Raum bis unter die Decke gezogen werden, wodurch der Boden frei bleibt und die Wäsche aus dem Blickfeld verschwindet.

Das Ergebnis ist ein kompakter und zugleich großzügiger Raum, der Werkstatt, Schlafzimmer und Stauraum zusammenführt. Wiederverwendete Materialien, reparierte Möbel und maßgefertigte Elemente schaffen einen funktionalen Raum mit ruhiger Basis, kräftigen Farben und fröhlicher Atmosphäre.

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Vollholz mit PackWall kombiniert – bunten Platten aus gepressten, recycelten Tetra-Pak-Verpackungen.

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Zwei gebrauchte Sessel, die sonst entsorgt worden wären, fanden hier ihren Platz. Die gebrochene Rückenlehne eines Sessels wurde von der Näherin selbst durch alte Fahrradschläuche ersetzt.

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Verschnitte der Arbeitsplatte wurden als Regalböden in der Konstruktion weiterverwendet.

Maßgefertigte Türen wurden aus einfachen Holzrahmen gebaut und mit Stoffresten und Textilabfällen bespannt.

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Alte Büro-Rollcontainer wurden in die Werkbank integriert und bieten Stauraum für Nähutensilien und Kleinteile.